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Besuch aus Irland in der Drobs – Internationale Jugendarbeit fördert Austausch und neue Perspektiven

Gruppenfoto
Gesprächsrunde
Zwei Frauen am Schlagzeug

Sich austauschen, vernetzen, den eigenen Horizont erweitern – wie kann dies besser gelingen als im Zuge des Kennenlernens anderer Kulturen? Im Rahmen der internationalen Jugendarbeit der Stadt Braunschweig kamen sechs Austausch-Pädagog*innen für zwei Tage in die Einrichtung der Jugend- und Drogenberatung in der Kurt-Schumacher-Straße, um Einblicke in die Arbeitsfelder zu bekommen und die Expertise der Jugendhilfe zum Thema Sucht zu erweitern. Durch neue Perspektiven auf beiden Seiten konnten die Beteiligten ihre Haltung in der Sozialen Arbeit reflektieren und viele neue Impulse mitnehmen.

Auf der Agenda stand unter anderem ein umfangreicher Input zum Thema Sucht- und Abhängigkeitsverhalten im Jugendalter sowie eine Aufklärung zu „alten“ und auch „neuen“ Substanzen, die auch in Irland bei jungen Menschen präsent sind. Dabei stand der Austausch rund um die Themen Konsumarten und Abhängigkeiten im Vordergrund.

Nicht nur stoffgebundene Abhängigkeiten wurden thematisiert – auch stoffungebundene Konsumarten wie beispielsweise exzessiver Medienkonsum bei jungen Menschen fand die notwendige Aufmerksamkeit. Mithilfe des Netzwerkes in der Sozialen Landschaft Braunschweigs wurde das Projekt von der Einrichtung für Integrationshilfe „Inti“ unter der Leitung von Karsten Heuke für den Fachbereich Jugendhilfe unterstützt. Außerdem bereicherte das Jugendzentrum „Schiene“ die Teilnehmenden mit einem medienbezogenen Knowhow im Bereich pädagogischer Arbeit, begleitet von Niklas Krämer und Nicole Scheier.

Diplom Psychologe Tobias Rahm stellte außerdem im Rahmen des „PsyWo“ Projektes der Stadt Braunschweig den Präventionsansatz „Lars und Lisa“ gegen Depressionen vor, der von der Drobs auch in Schulen thematisiert wird.

„Der Austausch bei den genannten Einrichtungen vor Ort war für unsere dazu eingeladenen Expert*innen sowie für unsere Besuchenden und auch für uns gewinnbringend. Wir bedanken uns noch einmal herzlich an dieser Stelle für die gemeinsame Zeit und für solch eine wunderbare Netzwerkarbeit“, resümiert Sozialarbeiterin Antje Marzenke.