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Fit für den Ernstfall: Leitungskräfte aus Kitas, der Schulkindbetreuung und des Jugendzentrum absolvierten eine Ausbildung zum Brandschutzhelfer

Damit bei einem Brand in den ersten entscheidenden Minuten im Ernstfall ruhig, besonnen und richtig gehandelt werden kann, gab es jetzt für 17 Einrichtungsleiterinnen- und Leiter aus den Paritätischen Kitas, der Schulkindbetreuung und des Kinder- und Jugendzentrumst eine Schulung zur Ausbildung als Brandschutzhelfer. Bei der ganztägigen Veranstaltung wurde den  Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowohl theoretisches Wissen zum Brandschutz als auch praktische Anleitungen vermittelt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfuhren Wichtiges über rechtliche Grundlagen, die Entstehung und Gefahren von Feuer, das richtige Verhalten im Brandfall,  über Flucht- und Rettungswege, über die unterschiedlichen Brandklassen und die verschiedenen Arten und Wirkungsweisen von Feuerlöschern. Der Umgang mit dem Feuerlöscher wurde auch gleich praktisch geübt. Dafür wurde auf dem großen Außengelände des Wohnheims Haus Braunschweig unter freiem Himmel eine Gasfeuerstelle zur Simulation  aufgebaut und fachmännisch vom Schulungsleiter und Brandschutzbeauftragten Michael Beyer  in Brand gesetzt. Mit einem Nasslöscher konnten sich alle Teilnehmer am Löschen des Feuers erproben. Es zeigte sich, das viele der Schulungsteilnehmer großen Respekt vor dem Feuer hatten und dementsprechend Abstand hielten. Zum Abschluss des praktischen Teils demonstrierte Schulungsleiter Beyer mit einer Brandschutzdecke die teils notwendige Nähe zum Feuer. Dies Feuerlöschübung diente in erster Linie dafür, innere Ängste abzubauen und Hemmungen zu überwinden. Denn allen ist nach dieser Schulung klar: Einen brennenden Papierkorb kann man mit einem Feuerlöscher noch versuchen selbst zu löschen. Bei richtigen Bränden bleiben nur die Evakuierung und der Ruf der Feuerwehr.

„Wir haben vieles auffrischen können, aber auch neue Erkenntnisse bekommen. Beispielsweise, dass die Spritzdauer eines Feuerlöschers nur 10 Sekunden anhält. In der Bewertung eines Feuers, im Erkennen und dem Einschätzen der Gefahr haben wir sicherlich mehr Sicherheit bekommen. Wichtig ist es ja, die Situation richtig einschätzen und dementsprechend handeln zu können. Dafür hat die Schulung viel gebracht“, sagt Tanja Brandes, Leiterin der Kita Broitzem und fügt hinzu: „Ich hoffe natürlich, dass wir nie in die Situation kommen, dieses Wissen anwenden zu müssen.“