Immerhin, ein bisschen Bewegung kommt rein in die Forderung der Elternvertreter des Sprachheilkindergartens Pusteblume zur Einrichtung einer Schwerpunktklasse „Sprache“ im Landkreis Gifhorn mit Doppelbesetzung im Fach Deutsch und Mathematik durch ausgebildete Sonderschullehrer in der Fachrichtung Sprachheilpädagogik. Nachdem es Ende Juni bereits ein Gespräch mit dem niedersächsischen Kultusminister Grant Hendrik Tonne gegeben hat, um sich über die schulische Situation für Kinder mit Sprachstörungen in Gifhorn auszutauschen, steht nun ein Treffen mit der Landesschulbehörde im Oktober an.
„Unser ehrgeiziges Ziel, eine Verbesserung der Situation für Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf in der Grundschule schon zu diesem Schuljahr hinzubekommen, haben wir nicht geschafft. Jetzt hoffen wir, dass sich zum Schuljahr 2019/2020 etwas zum positiven ändert. Seitdem es keine Sprachheilklassen mehr in Gifhorn gibt, haben es die einige Kinder mit Sprachschwierigkeiten sehr schwer in der Schule und verlieren schnell die Freude am Lernen. Es kann nicht sein, dass nach der Zeit bei uns im Sprachheilkindergarten die Hilfen und Förderungen der Kinder abrupt enden“, so Sandra Agbovor, Leiterin des Paritätischen Sprachkompetenzzentrums in Gifhorn.
Die Elternvertreter haben zur Verbesserung der Situationein Modellprojekt entwickelt und den Entscheidern vorgestellt, um den betroffenen Kindern die gleichen Startchancen zu ermöglichen.

