Enorme Resonanz bei der ersten Gesundheitskonferenz der Braunschweiger Gesundheitsregion unter dem Motto "Psychisch krank – was t(n)un!. 242 Ärzte, Psychiater, psychologische Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und Psychologen, Vertreter von Krankenkassen und anderer Berufsgruppen aus unterschiedlichen Bereichen der psychiatrischen Versorgung sowie der Angehörigenselbsthilfe haben an der Veranstaltung Anfang Dezember in der Rotunde der Öffentlichen Versicherung teilgenommen. Initiiert wurde die Gesundheitskonferenz von der Steuerungsgruppe der Braunschweiger Gesundheitsregion. Das Gesundheitsamt und die Gesundheitsplanung der Stadtverwaltung hatten gemeinsam mit Experten der verschiedenen Versorgungsbereiche die Veranstaltung als Strukturtagung zum gemeinsamen Nachdenken und zur Ideenfindung und Verzahnung geplant.
Zwei Vorträge zum Thema "Regionale Versorgungsstruktur bei psychischen Erkrankungen" und "Depression - Wer ist betroffen?" führten die Teilnehmer in die Thematik ein. Ein "Stadtgespräch" mit Vertretern aus den Bereichen Kinder- und Jugendberatung, Psychotherapie, Hausärzte, niedergelassene Psychiater und der Klinik für Psychiatrie, zeigte anhand eines Fallbeispiels auf, wie der Weg einer Patientin zu einer geeigneten Hilfe verlaufen könnte. In daran anschließenden acht Workshops zu unterschiedlichen Themen wurden mit den Teilnehmern zu den Fragestellungen: "Wo gibt es dringenden Verbesserungsbedarf?" und "Wie könnten erste Schritte zur Weiterentwicklung der Versorgung aussehen?" die Thematik vertieft.
In das Thema des Workshops "Die Bedeutung der Angehörigen in der psychosozialen Begleitung“ führten Dr. Michael-Marc Theil, Stiftung Neuerkerode, Marlis Wiedemann, Angehörigenselbsthilfe psychisch erkrankter Menschen, sowie Ines Kampen, von der Kontaktstelle für Selbsthilfe, KIBiS, ein. Einig waren sich die Teilnehmer, dass es ein größeres professionelles Angebot von psychosozialer Beratung für Angehörige geben sollte. Auch Petra Bunke, Leiterin der Jugend- und Drogenberatung Braunschweig hatte aktiv bei der Gesundheitskonferenz im Rahmen des Workshops zum Thema „Im Fokus – Kinder aus vulnerablen Familien“ mitgewirkt.
Mehr Informationen zur Gesundheitskonferenz gibt es hier: <link https: www.braunschweig.de politik_verwaltung nachrichten more-link>www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/143010100000337638.html
