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Selbsthilfe und Migration: Kibis bot Workshop-Reihe zum Thema „Selbsthilfegruppe - Menschen in gleichen Lebenssituationen unterstützen sich“ an

Referentin Frauke Meier, vierte von links, mit Workshop-Teilnehmerinnen

Für den Aufbau von muttersprachlichen Selbsthilfegruppen für Menschen mit Migrationshintergrund wurden jetzt neun gesundheitlich interessierte und vorgebildete Frauen mit Migrationshintergrund von Referentin Frauke Meier geschult,. Die Teilnehmerinnen nahmen in der Funktion als Multiplikatoren im Gesundheitsbereich oder aus eigenem Interesse teil. Der Workshop fand an drei Abenden im Mai und Juni im Haus der Kulturen statt.

In dem Workshop wurden die unterschiedlichen Erfahrungen der Migrantinnen mit Gesundheit und Krankheit aus den verschiedenen Kulturen aufgegriffen und mit dem deutschen Selbsthilfekonzept verknüpft. Die Teilnehmerinnen lernten die Möglichkeiten von Selbsthilfegruppen und deren positive, unterstützende Wirkung kennen und erhielten einen ersten Einblick darin, wie Gruppen in der eigenen Muttersprache gegründet werden können. Besonderen Wert legte die Frauke Meyer auf den Praxisbezug, damit die Frauen eigene Erfahrungen einbringen konnten. Eine Teilnehmerin dazu: "Der Workshop war praxisorientiert und lebendig. Ich habe jetzt ein genaueres Bild von Selbsthilfegruppen."

Am letzten Abend des Workshops überreichte Ines Kampen, Leiterin der KIBiS, den Teilnehmerinnen ein Zertifikat für diese Qualifizierung im Selbsthilfebereich.
"Die Teilnehmerinnen waren sehr interessiert und mit Freude dabei. Für viele war die Rolle und Funktion in einer Selbsthilfegruppe neu, da sie diese Form der Hilfe aus ihrer Kultur nicht kennen", berichtet Frauke Meier. Ines Kampen: "Wir haben den Teilnehmerinnen unsere Unterstützung rund um die Gründung von muttersprachlichen Gruppen angeboten."