Das Laienspielensemble des Hornburger Altstadt-Theater feierte jetzt mit dem Stück „Kille, Kille“ eine erfolgreiche Premiere im Saal des Wohnheims Haus Hagenberg.
Ein aufwendiges Bühnenbild sorgte für eine tolle Kulisse und rundete die Erstaufführung der Spielsaison 2014 vor ausverkauftem Haus perfekt ab.
Rätselhafte Unfälle mit tödlichem Ausgang, Leichen ohne Mörder und viel englischer Humor erwartete die Besucher bei der Premiere der Kriminalkomödie Kille, Kille" aus der Feder des britischen Lustspiel-Autors Derek Benfield. Schon der Titel deutete auf einen amüsanter Abend. Bei vielen Gästen haben die Aufführungen des Amateurtheaters Hornburg längst einen festen Platz im Terminkalender. Und auch in diesem Jahr wurden die Besucher nicht enttäuscht. Die Komödie in zwei Akten kam beim Publikum sichtlich gut an und sorgte immer wieder für schallendes Gelächter. Teils gab es spontanen Szenenapplaus.
Eigentlich könnte alles ganz friedlich und idyllisch bei Jane (Walburga (Wally) Munschke) und Andrew (Michael (Kanne) Kanigowski) zugehen. Doch im schönen Heim mit großem, prachtvollem Garten des Ehepaares ereignen sich merkwürde Todesfälle. Sowohl der Fensterputzer als auch ein Fernsehmechaniker und der Gasableser überleben ihren Besuch im Hause nicht.
Jane, Andrew und ihre Tochter Sally (Marlena Lindauer) haben sich jedoch offensichtlich an diesen makabren Zustand gewöhnt, denn was können sie auch dafür, dass der Gasableser die Kellertreppe hinunterstürzt und der Fernsehmechaniker einen Stromschlag erleidet?
Der angehende Schwiegersohn Geoff (Dominik Dietz) glaubt nicht an verhängnisvolle Unfälle. Er glaubt an Mord, will sowohl Tante Sarah (Kerstin Naue) vor vermeintlichen vergifteten Drinks zu schützen als auch den neuen Vikar der Gemeinde davon abhalten, die Familie zu besuchen.
Geoff Freundlich Sally findet es eher lästig, dass er sich über solche Lappalien so aufregt. Dann entdeckt Geoff einen Toten im Schrank. Und zu allem Unglück melden sich seine Eltern zum Besuch an, um die schrecklich nette Familie einmal kennen zu lernen …
Die Spiellaune war den teils jungen Amateurschauspielern sichtlich anzumerken. Sie überzeugten trotz anfänglicher Premierennervosität. Und die Mühen der monatelangen Proben haben sich gelohnt und wurden mit reichlich Beifall belohnt.
Hornburgs Bürgermeister Marc Samel bedankte sich bei allen Mitwirkenden des Altstadt-Theaters, die vor und hinter der Bühne ihren Teil für den schönen Abend und die tolle Inszenierung beigetragen haben. „Das Altstadt-Theater ist eine große Bereicherung für die Stadt“, so der Bürgermeister. Weiterhin dankte Samel dem Intendanten Michael Lindauer, der auch Regie führte, sowie den Förderern und Unterstützern und den Bewohnern und Mitarbeitern des Wohnheims Haus Hagenberg, die als Gastgeber ihren Saal als Traditionsspielstätte für das Altstadt-Theater auch in diesem Jahr wieder zu Verfügung stellten.
Weitere Vorstellungen des sehenswerten Stückes gibt es am 14., 15., 21., 22., 28., 29. März 2014, 25. und 26. April 2014 im Haus Hagenberg sowie am 2. Und 10. Mai im Lessing Theater Wolfenbüttel. Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr. Karten gibt es bei Toto-Lotto Heidemarie Hannover, Vor dem Braunschweiger Tor 6 in Hornburg. Preis pro Karte 10,- EUR in Hornburg. Preis pro Karte 11,- EUR (Kategorie 2) oder 12,50 EUR (Kategorie 1) in Wolfenbüttel. Karten für die beiden Vorstellungen im Lessing-Theater gibt es bei der Theaterkasse in Wolfenbüttel

